Wie Eier suchen richtig reich machen kann und warum man Wein und Whisky nicht nur trinken sollte!
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Wie Eier suchen richtig reich machen kann und warum man Wein und Whisky nicht nur trinken sollte!

Bei meinen Überlegungen welchen Sachwert ich Ihnen in dieser Folge meines Blogs näher bringen will, komme ich so knapp nach dem Osterfest irgendwie am Thema Feiern nicht vorbei und weil sich zu Ostern alles rund ums Ei dreht hab ich noch eine besondere Geschichte für Sie im Petto. Lassen Sie sich überraschen ;-)

Feste soll man ja bekanntlich feiern wie sie fallen und in den meisten Fällen wird bei solchen Festen auch der ein oder andere Tropfen Alkohol konsumiert. Darum geht es mir natürlich überhaupt nicht. Ich möchte Alkohol, insbesondere edlen Wein und guten Whisky aus einer ganz anderen Sicht beleuchten – nämlich aus der Sicht eines potentiellen Investors. Macht es Sinn Kapital in Wein zu investieren? Wie hoch sind mögliche Gewinne? Wie alt muss ein Whisky sein, damit er als rentabler Sachwert ins Portfolio passt? Ist alter Wein automatisch wertvoll? Lassen Sie uns gemeinsam etwas tiefer ins Glas schauen:

Mit Weinen zur Rendite:

Bei Weinen als Kapitalinvestment mit Wertsteigerungspotential sieht die Sache in der Theorie recht einfach aus: Weine aus gewissen Regionen wie z.B. Bordeaux werden in den nächsten Jahren bestimmt weiter im oberen Bereich - was Wert und Wertentwicklung betrifft - liegen. Selbst wenn es zwischendurch „Kurseinbrüche“ gibt, müssen Anleger nicht verunsichert sein, die „Kurserholung“ folgt meist auf schnellem Fuß. Burgund, die Champagne, die Toskana und ausgewählte Weingebiete in Deutschland stehen ebenfalls hoch im Kurs und so sollte es auch bleiben. Außerhalb Europas sind Weine aus Kalifornien und einigen Anbaugebieten in Australien dominierend. Als Information zur Herkunft von (eventuell zu Investitionszwecken geeigneten) Weinen sollte uns das vorerst genügen.

Andere Faktoren sind etwa der Jahrgang, die Flaschengröße und die Parker-Punkte. Es gibt ältere Jahrgänge, bei denen die Qualität schon feststeht - ein beinahe sicherer Investmentfall, der allerdings auch etwas kostet. Prinzipiell muss der Weininvestor für den Einstieg schon recht tief in die Tasche greifen. Ab 15.000 – 20.000 Euro macht ein Investment erst Sinn und dabei spreche ich nur davon, sich einen vernünftigen Grundstock zu legen. Wenn man Wein zum erst möglichen Kauftermin erwirbt, geht man eine Wette bezüglich des Wertsteigerungspotentials ein. Das Risiko liegt hier höher, einfach nur sehr teuer ein alkoholisches Getränk erworben zu haben, der Gewinn kann aber auch dementsprechend überraschen. Alter Wein ist nicht automatisch wertvoll, manchmal schmeckt alter Wein einfach nur wie Essig… Bei der Flaschengröße gilt (was mich persönlich etwas wundert): Je größer umso besser. Magnumflaschen oder noch größere Bouteillen sind für Anlagezwecke anscheinend besser geeignet als die handelsüblichen 0,75 Liter Abfüllungen. Die sogenannten Parker-Punkte sind ein nummerisches Bewertungssystem für Spitzenweine. Die Punkte werden von Robert Parker, einem Weinguru aus Amerika vergeben. Trotz aller Kritik an seiner Punktevergabe sollte man Wein mit einer miserablen Parkerbewertung als Investment nicht ins Auge fassen. Eine Weinsammlung zu Investmentzwecken sollte eine große Streuung aufweisen, an den großen Roten wird man aber keinesfalls vorbei kommen. Außerdem werden Weine aus bekannten, namhaften Häusern wohl immer höhere Gewinne erzielen als Weine aus unbekannten Weinkellern, selbst wenn die Qualität dort vielleicht besser wäre.

Zum Abschluss noch eine sehr ernst gemeinte Warnung: Ein durchaus lukrativer Beruf ist offensichtlich der des Weinfälschers. Bei meinen Recherchen bin ich auf unglaubliche Geschichten gestoßen, wie im Weingenre betrogen wurde und wird. Dazu kann ich Ihnen eine wirklich interessante Dokumentation über Rudy Kurniawan, einem Weinfälscher, der die gesamte Branche so richtig aufs Kreuz gelegt hat, nahelegen. Also Vorsicht bei angeblichen Superschnäppchen. Sehr gut aufgehoben ist man üblicherweise bei Weinauktionshäusern mit langer Tradition.

Whisky - eine spezielle Investmentform für Kenner:

Whisky als Kapitalinvestment ist etwas für Liebhaber und noch eine Spur exotischer als die Kapitalanlage in Wein. Zwar sind Whiskyauktionen schon seit den 1980er Jahren voll im Trend, aber eben nur bei Whiskykennern. Grundsätzlich ist die gesamte Materie sehr komplex und speziell und ich konnte mich nur am Rande reinlesen. Trotz all meiner Bemühungen – zum Whiskyexperten werde ich in diesem Leben nicht mehr. So viel konnte ich aber rausfinden: Da die Nachfrage nach „Anlagewhisky“ weltweit steigt, steigen natürlich auch die Preise. Vor allem gefragt ist Single Malt Whisky. Dieser darf nur aus gemälzter Gerste hergestellt werden und nur in einer einzigen Destillerie hergestellt worden sein. Wenn ein Whisky in mehreren Destillerien produziert wurde ist er ein sogenannter Blended Malt und zu Anlagezwecken nicht geeignet. Single Malts werden in unterschiedlichen Ländern produziert und abgefüllt, doch nur der Scotch Single Malt, also der Whisky aus Schottland birgt Wertsteigerungspotential. In Schottland gibt es unzählige Regionen und Unterregionen, die je nach Beschaffenheit der Umwelt unterschiedliche Qualitäten von Whisky ermöglichen. Spätestens hier kommt der Zeitpunkt an dem ich aussteige.  Torfrauch, Keimzeiten, Wasserhärte, Kühldauer, Hefestammvariationen, Fasswahl, Lagerungsart, Lagerungsdauer, Wahl der Brennblasen und wasweißichwasnochalles sind Faktoren, die ein lohnenswertes Investment entscheiden. Findet man dann noch einen Whisky aus einer Lost Distillerie, der sich als Geheimtipp erweist hat man dann den Jackpot gewonnen. Tja. Mein Fazit fällt hier so aus: Wenn Sie Whiskyliebhaber sind und auf dem Gebiet schon jede Menge Fachwissen mitbringen, können Sie es wagen, tiefer in den Whiskydschungel reinzuschnuppern, allerdings auch nur über den Whiskyfachhändler Ihres Vertrauen oder über renommierte Auktionshäuser. Ich persönlich werde davon Abstand halten und mein Anlageportfolio nicht dahingehend vergrößern. Wohl aber die gut sortierte Hausbar.

Zum Abschluss noch die versprochene Geschichte über eine Eiersuche der ganz besonderen Art:

1885 war Zar Alexander III auf der Suche nach einer Osterüberraschung für seine Gattin. Der Zufall wollte es so, dass er beim Juwelier Peter-Carl Fabergé landete und diesen bat ein Überraschungsei für seine große Liebe zu zaubern. Nicht so, wie wir es heute kennen. Nein. Ein ganz besonderes sollte es sein. Dieses „Hennenei“ das dann entstand war von außen noch recht unscheinbar, etwa wie ein simples, lackiertes, weißes Ei. Doch die wahre Schönheit lag im Inneren. Ein Eidotter aus purem Gold, eine Henne samt Krone aus Diamanten und dazu noch kleine Miniatureier aus Rubinen. Natürlich war Maria Fedorowna über das Geschenk sehr erfreut und deshalb behielt Zar Alexander III die Tradition bei und beschenkte seine Gattin  von nun an jedes Jahr mit einem Fabergé-Ei. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn die Rolle des edlen Schenkers und beglückte seine Mutter sowie seine Gattin mit diesen, an Schönheit und Dekadenz unübertreffbaren, Geschenken. 50 Fabergé-Eier sind auf diese Weise entstanden, eines raffinierter als das andere, unterschiedlichste Themen wurden bei diesen filigranen Kunstwerken aufgegriffen. Fabergé war ein Meister seines Faches. Warum ich Ihnen das erzähle? Diese Eier befinden sich aktuell entweder in Museen oder privaten Kunstsammlungen und sind von unschätzbarem Wert. Aber: 7 sind verschollen. Bis vor kurzem waren es noch 8. Ein Fabergé-Ei ist 2014 in den USA aufgetaucht. Ein Schrotthändler kaufte auf einem Trödelmarkt ein kostbar scheinendes Ei für 14.000$. Er wollte es mit etwas Rendite weiterverkaufen. Schlussendlich hat er von einem Sammler 30 Millionen$ dafür bekommen. Dieses goldene Ei wurde 1887 von Peter-Carl Fabergé angefertigt. Die Überraschung im Inneren ist bei dem vorliegenden Ei eine Uhr des renommierten Schweizer Uhrmacher Vacheron Constantin. Sie sehen also, Eier suchen kann sich wirklich lohnen, aber ob es unbedingt Sinn macht, sich auf die Suche nach den verbliebenen sieben verwundenen Eiern zu machen möchte ich nicht beurteilen. Ich als Investor beschäftige mich lieber mit Kapitalinvestments, über die ich bestens Bescheid weiß und bei denen nicht die Schatzsuche, sondern die garantierte Rendite im Vordergrund steht. Wir nähern uns immer mehr meinem absolutem Lieblingssachwert – in diesem Sinne:

Bis bald!

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Kommentare
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